Schlotterbeck zu Real: Was der BVB-Star-Wechsel für Dortmund wirklich bedeutet
Die Abwehrproblematik beschäftigt sowohl den FC Bayern München als auch Borussia Dortmund intensiv. Bayern scheint dabei einen Vorsprung zu haben, da sich eine Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano (27) abzuzeichnen beginnt und nur noch Details ausstehend sind. Bei Dortmund hingegen bleibt die Situation rund um Nico Schlotterbeck ungelöst und wirft weiterhin Fragen auf.
Schlotterbecks Vertrag beim BVB läuft bis 2027, doch ein ablösefreier Wechsel im Jahr 2026 würde das Szenario für Dortmund erheblich verschärfen. Deshalb könnte der kommende Sommer entscheidend werden. Real Madrid gilt als aussichtsreichster Kandidat für einen Transfer, da die Königlichen einen neuen Abwehrführer suchen und möglicherweise Antonio Rüdiger (32) abgeben.
Upamecanos Verbleib in München macht Schlotterbeck für Real attraktiver. Da Bayern seinen Wunschkandidaten offenbar halten wird, rückt der deutsche Nationalspieler in den Fokus der Madrilenen. Eine Verpflichtung wird wahrscheinlicher. Allerdings fordert Dortmund eine hohe Ablösesumme ein. Unter 50 Millionen Euro wird kein Wechsel stattfinden.
Bayern kommt gleichzeitig nicht ganz aus dem Rennen. Intern wird weiterhin über die Zukunft von Minjae Kim (29) diskutiert, dessen Vertrag bis 2028 läuft. Sollte dieser den Klub verlassen, könnte sich für Schlotterbeck ein Fenster öffnen. Ein Wechsel im Sommer oder später ablösefrei wäre dann denkbar.
In Marbella führte die Dortmund-Führungsetage um Lars Ricken (49) und Sebastian Kehl (45) ein weiteres Einzelgespräch mit Schlotterbeck. Er bleibt die bevorzugte Wahl für die Zukunft als Kapitän. Schlotterbeck hat sich bislang nicht entschieden und spielt weiterhin auf Zeit. Dortmund benötigt Klarheit, will aber nicht mit Druck arbeiten. Die Situation bleibt völlig offen.





