Ilzer prophezeit: Asllani startet jetzt richtig durch!
Nach dem Aufstieg von SV Elversberg hat Fisnik Asllani seinen beeindruckenden Lauf auch bei TSG Hoffenheim fortgesetzt. Im Bundesliga-Duell gegen den SC Freiburg erzielte er bereits seinen vierten Treffer im fünften Ligaspiel und war damit erneut entscheidend für seine Mannschaft. Zudem hatte er sich auch im DFB-Pokal bereits in die Torschützenliste eingetragen.
Der 23-jährige Stürmer, der zuvor als Transferziel von Werder Bremen galt, hat sich als echter Gewinn für Hoffenheim erwiesen. Besonders hob Asllani nach dem Spiel die Leistung seines Mitspielers Vladimir Coufal hervor, der den Ausgleich vorbereitete, indem er einen Fehler in der Freiburger Abwehr ausnutzte. „Es ist brutal, wie ich in Szene gesetzt werde von Vlad. Ich muss ihn nur noch reinschieben“, erklärte Asllani nach Abpfiff.
Trainer Christian Ilzer sieht in Asllani einen Spieler, der trotz seines Erfolgs auf dem Boden bleibt. „Er ist ein extrem bodenständiger Typ, der uns auch in der Kabine und drumherum guttut“, so der Coach. Ilzer glaubt, dass die jüngsten Erfolge Asllani weiter beflügeln werden: „Es tut jedem Stürmer gut, wenn er trifft.“
Der österreichische Trainer warnte jedoch davor, den Fokus zu sehr auf Einzelspieler zu legen. „Auf der anderen Seite braucht das Spiel heute keinen Helden, sondern ein Team, das sich einem starken Gegner entgegenstellt und nie aufgibt“, betonte Ilzer. Dies spiegelt die mannschaftliche Geschlossenheit wider, die Hoffenheim im Spiel gezeigt hat.
Die Partie begann für Hoffenheim alles andere als optimal, denn schon in der 3. Minute brachte Lukas Kübler die Freiburger in Führung. Doch Hoffenheim zeigte eine starke Reaktion auf den frühen Rückstand und kämpfte sich zurück ins Spiel. „Wir haben sehr gut reagiert auf den Rückstand“, lobte Ilzer seine Mannschaft.
Am Ende sprach der Trainer von einem verdienten Unentschieden und zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Dennoch erwähnte er die vergebenen Chancen von Muhammed Damar und Tim Lemperle in der Schlussphase, die beide vom Freiburger Torwart Noah Atubolu entschärft wurden. „Auch wenn wir aufgrund der zwei vergebenen Chancen natürlich auch mit einem Sieg hätten nach Hause fahren können“, fügte Ilzer hinzu.
Insgesamt bewies Hoffenheim mit dem Remis beim SC Freiburg erneut Moral und Teamgeist. Die Entwicklung von Asllani bleibt dabei ein wichtiger Faktor für die Ambitionen des Vereins in dieser Saison.





