Alvero und Malatini vor sensationellem Verbleib bei Werder – Transfer-Drama nimmt neue Wendung!
Werder Bremen hat in diesem Sommer zahlreiche Aktivitäten auf dem Transfermarkt unternommen. Besonders auf den letzten Drücker gab es mehrere Neuzugänge, darunter Cameron Puertas, dessen Leihe erst nach dem offiziellen Ende des Transferfensters verkündet wurde. Zuvor hatten Victor Boniface sowie die Außenverteidiger Yukinara Sugawara und Isaac Schmidt den Weg nach Bremen gefunden.
Auf der Seite der Abgänge blieb jedoch noch einiges offen. Am Sonntag wurde der Wechsel von Dikeni Salifou zum belgischen Erstligisten KV Mechelen öffentlich gemacht. Salifou, der aus der Jugend des FC Augsburg gekommen war, konnte sich bei Werder nicht dauerhaft durchsetzen und wurde mehrmals verliehen.
Auch bei Skelly Alvero und Julian Malatini hatte Werder Bremen eine Leihe in Erwägung gezogen, um ihnen mehr Einsatzzeiten zu ermöglichen. Allerdings wurden diese Pläne vorerst auf Eis gelegt, da sich keine passenden Optionen auf dem Transfermarkt ergaben. Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder, erklärte dazu: „Viele Märkte sind nicht mehr offen und wir sehen aktuell nicht, dass da noch mal Bewegung reinkommt. Die Überlegung, den beiden mehr Spielpraxis in Form einer Leihe zu verschaffen, gab es.“
Die Transferfenster in Belgien und der Schweiz, wo Leihgeschäfte möglich gewesen wären, schlossen ebenfalls am Montag. Auch ein Wechsel von Malatini zurück nach Südamerika stand nicht zur Debatte, da der Klub weiterhin auf die Integration des Argentiniers in den europäischen Fußball setzt.
Obwohl die Wechselperioden in Ländern wie der Türkei oder Saudi-Arabien noch etwas länger offen sind, plant Werder vorerst mit Alvero und Malatini weiter. Alvero, der vor einem Jahr für 4,75 Millionen Euro aus Lyon verpflichtet wurde, und Malatini gehören weiterhin zum Kader.
Trotz der jüngsten Verstärkungen im Mittelfeld und in der Abwehr hat sich die Konkurrenz für die beiden Spieler deutlich verschärft. Niemeyer betonte: „Wir bleiben weiterhin überzeugt von Skelly und Julian. Sie sind ein fester Teil des Kaders und man hat ja auch bereits gesehen, dass sie immer wieder zum Einsatz kommen können. Sie behalten alle Chancen.“
Sollte sich bis zum Winter an ihrer Situation nichts grundlegend ändern, sei ein erneuter Versuch einer Leihe für beide Spieler in der nächsten Transferperiode wahrscheinlich. Werder Bremen beobachtet die Entwicklung weiterhin genau, um für Alvero und Malatini die besten Lösungen zu finden.





