Kwasniok feiert Hübers und Martel als geheime Helden des Spiels
Nach dem Aufstieg in die Bundesliga bestreitet der 1. FC Köln sein erstes Heimspiel in Müngersdorf. Trainer Lukas Kwasniok nutzt die Gelegenheit, sein Team zu motivieren und äußert sich im Vorfeld optimistisch, auch wenn er die Herausforderungen nicht verschweigt.
Kwasniok betont, dass der Sieg in Mainz dem Team neues Selbstbewusstsein verliehen habe. „Der Sieg in Mainz lässt uns mit etwas breiterer Brust antreten.“ Gleichzeitig weist er darauf hin, dass vor allem die Defensive weiterhin im Fokus stehe, da die Offensive noch nicht optimal funktioniere.
Ein besonderes Lob richtet der Trainer an Eric Martel und Timo Hübers: „Eric Martel und Timo Hübers muss man herausheben, weil sie Orientierungspunkte für die anderen Spieler sind. Wir haben uns in Mainz in die Bälle geworfen und mit viel Herz verteidigt. Eine gute Mannschaft zeichnet nicht nur das Spiel mit dem Ball aus, sondern auch, wie gut sie verteidigt.“
Trotz einer neu formierten Abwehr agierte die Mannschaft in Mainz über weite Strecken stabil. Bald könnte auch Neuzugang Rav van den Berg Teil der Startelf werden. Kwasniok bleibt hier jedoch vorsichtig: „Er ist fit. Aber du bist ohne absolute Vorbereitung ein bisschen im Hintertreffen. Wir haben ihn für die nächsten Jahre verpflichtet und nicht für die nächsten Tage. Es ist noch nicht final entschieden. Rav ist näher dran, aber ob er so weit ist, dass er Sonntag von Beginn an spielen kann, kann ich nicht sagen.“
Personell hat der FC derzeit kaum Sorgen, denn alle zuletzt angeschlagenen Spieler sind wieder im Training. Diese gute Ausgangslage stimmt den Trainer zuversichtlich für das anstehende Heimspiel der Saison.
Im Hinblick auf die Atmosphäre im Stadion hebt Kwasniok die Bedeutung der Unterstützung hervor: „Wichtig ist, dass das Stadion auch nach dem Spiel laut ist, weil wir eine gute Leistung gezeigt haben. Wir freuen uns auf die Atmosphäre. Wir haben die Verpflichtung, den Fans etwas zu bieten. Wir sind verantwortlich, dass wir den zwölften Mann in unserem Rücken haben.“
Kwasniok richtet zudem einen Appell an alle Fußballinteressierten, auch außerhalb Kölns: „Ich würde einschalten. Es wird sicher ein interessantes Spiel.“ Damit spricht er nicht nur die eigenen Anhänger, sondern auch neutrale Zuschauer an.
Die Erwartungen an das Heimspiel sind hoch, doch der Trainer fordert vor allem von seiner Mannschaft vollen Einsatz. Für Kwasniok steht fest, dass nur mit einer engagierten Leistung die positive Stimmung im Stadion erhalten bleibt und das Team die Fans weiterhin begeistern kann.





