Ricken überrascht mit Enthüllung: Kein Streit rund um Bellingham!

Nach dem 3:3-Unentschieden zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli rückte nicht das Spiel, sondern das Verhalten von Jobe Bellinghams Vater, Mark Bellingham, in den Mittelpunkt. Der Vater war extra aus England angereist, um seinen Sohn erstmals live in der Bundesliga zu sehen.

Nach dem Abpfiff kam es hinter den Kulissen zu einer emotionalen Auseinandersetzung zwischen Mark Bellingham und dem Dortmunder Sportdirektor Sebastian Kehl. Dabei ging es offenbar um die frühe Auswechslung seines Sohnes Jobe bereits zur Halbzeitpause. Die Szene sorgte für Diskussionen innerhalb des Vereinsumfelds.

Lars Ricken, BVB-Geschäftsführer, betonte am Sonntagabend bei Sky90: „Ich war bei dem Gespräch nicht dabei“, kündigte jedoch Konsequenzen an. „Wir werden darauf achten, dass wir nicht mehr in die Bredouille kommen, solche Nachrichten zu kommentieren.“ Er stellte zudem klar, dass der Bereich um die Kabinen ausschließlich Spielern, Trainern und Funktionären vorbehalten sei.

Trotz der Unruhe sieht Ricken keinen Grund zur Besorgnis. „Jobe Bellingham haben wir bekommen, weil wir über Jahre mit den Eltern ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Jetzt ist die Familie extra eingeflogen zum ersten Bundesliga-Spiel ihres Sohnes und wollten Jobe nach dem Spiel noch am Bus treffen. Dann haben sie im Gang zur Kabine gestanden und da dann auch emotional mit Sebastian geredet, was aber aufgrund des Verhältnisses überhaupt kein Problem ist“, erklärte Ricken. „Heute ist schon wieder alles geklärt.“

Zunächst kursierten Gerüchte, Mark Bellingham habe sich durch persönliche Kontakte zu den Sicherheitsmitarbeitern Zugang zum Kabinentrakt verschafft. Ricken präzisierte jedoch: „Wir reisen inzwischen mit einem eigenen Security-Team, und weil man sich eben so gut kennt, bleibt hier stehen, wartet auf euren Sohn.“

Auch Sebastian Kehl äußerte sich gegenüber der Bild-Zeitung klar: „Der Aktivenbereich bei uns Spielern, Trainern und Verantwortlichen vorbehalten ist und bleibt, nicht Familien und Beratern. Das wird es nicht noch einmal geben. Darüber haben wir alle Beteiligten klar informiert.“

Jobe Bellingham stand gegen St. Pauli erstmals in dieser Bundesligasaison in der Startelf von Borussia Dortmund. Zuletzt war er im Pokalspiel gegen Rot-Weiss Essen nach einer Zahnoperation nur als Einwechselspieler zum Einsatz gekommen.

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