Xhaka verlässt Bayer: Schockwellen erschüttern Leverkusen!
Nachdem Granit Xhaka Bayer Leverkusen verlassen hat, um zum Premier-League-Aufsteiger AFC Sunderland zu wechseln, steht der Klub vor der Herausforderung, wie er den Verlust seines erfahrenen Mittelfeldstrategen kompensieren kann. Xhaka, der mit einer Ablösesumme von 15 Millionen Euro plus möglichen fünf Millionen Euro an Boni nach England ging, galt intern als Schlüsselspieler auf dem Weg zum Double-Triumph 2024.
Trotz dieses prominenten Abgangs sieht sich der Verein nicht in Zugzwang, direkt Ersatz verpflichten zu müssen. Im aktuellen Kader verfügen Trainer Erik ten Hag und sein Team weiterhin über eine Reihe erfahrener Nationalspieler für die zentrale Mittelfeldposition. Robert Andrich, Aleix Garcia und Exequiel Palacios bieten ausreichende Optionen für die geplante Doppelsechs. Ein Transfer von Palacios zu West Ham United, an dem Interesse besteht, wird von den Verantwortlichen ausgeschlossen.
Neu im Team ist Malik Tillman, der von Eindhoven kam und sowohl im offensiven Mittelfeld als auch gegen defensiv stärkere Gegner als Variante für die Doppelsechs angesehen wird. Darüber hinaus steht das 17-jährige Abwehrtalent Axel Tape bereit, das ursprünglich im Mittelfeld ausgebildet wurde und bereits positive Eindrücke hinterlassen hat.
Die Klubführung sieht deshalb keinen akuten Handlungsbedarf. Geschäftsführer Simon Rolfes erklärt: „Wir haben die Option, es nicht machen zu müssen.“ Falls dennoch ein neuer Sechser oder Achter verpflichtet wird, soll es laut Rolfes „ein Akteur mit hohem Entwicklungspotenzial sein und kein routinierter Akteur, wie bislang spekuliert wurde.“ Die vorhandenen Spieler bringen mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren bereits genügend Erfahrung mit.
Weitere Transferbemühungen des Klubs zeigen, dass jüngere Talente im Fokus stehen. So bemühte sich Bayer um Ardon Jashari vom FC Brügge, der jedoch zur AC Mailand wechselte, sowie um Nico O’Reilly von Manchester City, der seinen Vertrag bei den Engländern verlängerte. Der Verein setzt damit klar auf die Entwicklung interner und externer junger Spieler statt auf erfahrene Routiniers.
Durch diese Strategie bleibt Bayer Leverkusen flexibel und kann auf verschiedene Szenarien reagieren, ohne sich sofort zu Transfers gezwungen zu sehen. Auch ohne Xhaka traut sich der Klub zu, die entstandene Lücke aus eigenen Reihen und mit gezielten Neuverpflichtungen zu schließen.





